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Sanierung Kirchgemeindehaus

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Detailierte Informationen zum Umbauprojekt finden Sie hier!

Bereit sein für die Zukunft

Das Kirchgemeindehaus in Oberwinterthur ist ein Begegnungsort für Jung und Alt. Nachdem am 27. September 2020 die Stimmbevölkerung das Projekt angenommen hat, kann jetzt saniert und umgebaut werden. Nach einer langen Projekterstellungsphase geht es nun an die Umsetzung des Bauprojekts.

Ein Besuch im Kirchgemeindehaus zeigt, dass von Montag bis Sonntag täglich Sitzungen, Unterricht, Chorproben, Theater und vielerei weitere Angebote stattfinden. Die Räume und der Saal werden vielfältig und rege genutzt. All diese Veranstaltungen finden unter einem in die Jahre gekommenen Dach statt. Zwar wurde das Kirchgemeindehaus im Jahre 1996 bereits verändert, damals wurden aber lediglich einzelne Massnahmen ausgeführt, ohne das Ganze und auch die Zukunft im Auge zu behalten. Mit einer sinnvollen Sanierung des Kirchgemeindehauses und einem sorgsamen Umbau des Annexbaus mit Sekretariat und Sigristenwohnung (die aufgehoben wird) kann St. Arbogast auch in Zukunft ein Begegnungszentrum für alle Generationen bleiben.

      

Raum für Begegnung und Arbeit

Ein Blick ins Foyer des Kirchgemeindehauses zeigt bereits die ersten Probleme. In der kühlen Jahreszeit herrscht Durchzug, der erste Eindruck ist wenig einladend und trotz grossem Raum ist das Foyer eng. Der Lift ist veraltet und muss ersetzt werden, sonst droht die Sperrung. Diese würde eine starke Einschränkung für alle älteren BesucherInnen bedeuten, die sich mit Treppensteigen schwertun. Aber auch für die jüngsten Gäste, den Kindern, fehlt es an Platz zum Spielen. Eine gemütliche Spielecke im Eingangsbereich würde ihnen zeigen, dass auch die Kleinsten im Kirchgemeindehaus Oberi willkommen sind.

Foyer

Das Foyer soll ein Begegnungsort für alle werden. Foto: Roswitha Büsser

Das Kirchgemeindehaus soll durch einfache Umgestaltung im Foyer und einen direkten Gartenausgang Raum für Begegnungen und Veranstaltungen aller Arten schaffen. Um eine möglichst grosse Flexibilität zu behalten, wird die Kaffeeküche im Foyer durch mobile Elemente ersetzt. Kaffee- und Teetrinken, Mittagstische, Apéros und Vernissagen sollen dort möglich sein, wo die BesucherInnen sich niederlassen. BesucherInnen, Gäste, Kirchenmitglieder – sie alle sollen sich wohlfühlen und willkommen sein. So wird auch das Sekretariat, heute etwas versteckt im Annexbau, umgestaltet und als Angelpunkt für alle sichtbar sein. Im restlichen Teil des Annexbaus sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Im Kirchgemeindehaus muss die Saalküche erneuert werden. Die Gastro Geräte sind veraltet und werden in nächster Zeit ersetzt. Auch hier ist geplant, den verschiedenen Benutzenden das gemeinsame Kochen und Essen weiterhin zu ermöglichen.

Mit einem sorgsamen Umbau von Küche, Büros, Foyer und Zugängen wird in Oberwinterthur ein Zentrum geschaffen, in dem Begegnungen zwischen den Generationen auch in Zukunft stattfinden können.

      

Sanierung für Umwelt und Sicherheit

Ein Blick hinter die Mauern des Kirchgemeindehauses zeigt weitere Mängel. Die Haustechnik und Installationen sind veraltet, die Gebäudehülle entspricht nicht mehr den energetischen Anforderungen. Entsprechend hoch sind die Kosten für den Unterhalt. Eine angemessene energetische Sanierung des Gebäudes und eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach ermöglichen, der Umwelt in Zukunft Sorge zu tragen. Aufgrund des personellen Aufwands wird auf das Energie-Label «Grüner Güggel» vorerst verzichtet. Alle sinnvollen Vorarbeiten werden jedoch im Rahmen der Sanierung getätigt.

Um die Sicherheit aller Benutzenden des Kirchgemeindehauses zu garantieren, sind verschiedene Sanierungen im Bereich der Erdbebenertüchtigung, des Brandschutzes und des behindertengerechten Zugangs notwendig. Diese Sanierungen sind kostenintensiv, von Gesetzes wegen jedoch zwingend erforderlich.

«Grüner Güggel»
Das Umweltmanagementsystem (UMS) «Grüner Güggel» hilft Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Es dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs und spart langfristig Betriebskosten.

Aus personellen Gründen wird dieses Umwelt-Label erst in naher Zukunft von der Kirchgemeinde angestrebt.

Interessierte Kirchgemeindemitglieder, welche sich für dieses Thema in einer Projektgruppe engagieren möchten, melden sich bitte bei Röbi Rahm.

      

Erster Schritt erfolgreich gemeistert

Nach einer längeren Planungszeit, mit vielen intensiven Diskussionen liegt nun ein Bauprojekt vor, das den verschiedenen Aspekten von Sanierung und Raumnutzung Rechnung trägt. Dass sich eine intensive Planung lohnt, zeigt der erfolgreich abgeschlossene Umbau des Pfarrhauses. In kurzer Zeit konnten die Räume im Pfarrhaus entsprechend dem Projekt umgebaut und bereits bezogen werden. Eine kurze Bauphase wünschen sich auch viele heutige Benutzende des Kirchgemeindehauses. Mit der Genehmigung von 7,1 Millionen Franken können Umbau und Sanierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Das heutige Begegnungszentrum soll auch in Zukunft für die Bevölkerung von Oberwinterthur ein Ort des kirchlichen und kulturellen Lebens sein.

Etappen
1950 – Bau Kirchgemeindehaus
1996 – Teilsanierung
2012 – Projektanstoss
2016 – Genehmigung Projektionskredit
2018 – Projektaufteilung in Pfarrhaus (Start Umbau) und Kirchgemeindehaus mit Annexbau (Konzeptanpassung)
2019 – Umbau Pfarrhaus erfolgreich abgeschlossen November 2019 Entscheid Kirchgemeindeversammlung:
Projekt und Ausführungskredit Teil 2

      

3 Fragen an Röbi Rahm

Präsident der Baukommission der Kirchenpflege Oberwinterthur

Herr Rahm, der Anstoss für die Sanierung und den Umbau des Kirchgemeindehauses erfolgte im Jahr 2012. Heute, 7 Jahre später, entscheiden wir erst über den Ausführungskredit. Wieso hat das so lange gedauert?
Mit der anfänglichen Instandsetzungsplanung wurden im Rahmen der Befragung der Kirchgemeindemitglieder die Nutzungsbedürfnisse erfasst und intensiv innerhalb einer breit abgestützten Baukommission diskutiert. Im Sinne einer strategischen Gesamtplanung wurde dann das gesamte Areal (Kirchgemeindehaus mit Annexbau und Pfarrhaus) miteinbezogen. Dies bedurfte weiterer zusätzlicher Abklärungen.

Ursprünglich war von 5,4 Millionen Franken die Rede. Jetzt stimmen wir über 7,1 Millionen ab. Wieso dieser Kostenanstieg?
Beim ursprünglichen Vorhaben handelte es sich zu einem grossen Teil um ein Instandsetzungs- und Instandhaltungsprojekt, das ohne ein genaues Programm in Angriff genommen wurde. Beim nun vorliegenden Projekt werden gleichzeitig betriebliche Verbesserungen, insbesondere im Sekretariatsbereich, gesetzliche und sicherheitstechnische Anpassungen vorgenommen und sinnvolle energetische Massnahmen umgesetzt. In den ursprünglich 5,4 Millionen waren nicht alle diese, zum Teil neu vorgeschriebenen
Massnahmen enthalten.
Wir sind überzeugt, dass eine Gesamterneuerung des Kirchgemeindehauses einer Etappensanierung vorzuziehen ist. Der vorliegende Plan bedingt zwar eine Schliessung des Kirchgemeindehauses (rund 18 Monate), danach kann das ganze Gebäude auf lange Sicht wieder uneingeschränkt benutzt werden.

Von aussen macht das Kirchgemeindehaus einen ganz passablen Eindruck. Sind Sanierung und Umbau wirklich nötig?
Ja, der äussere Eindruck trügt. Das Gebäude wurde immer gut unterhalten. Die weniger gut sichtbaren Installationen der Gebäudetechnik, allen voran der Lift, die Lüftung des Saals und die Gastro Küche sind jedoch veraltet und müssen ersetzt werden. Der energetische Standard ist zudem nicht mehr zeitgemäss. Mit der Aufhebung der Büros und des Sitzungszimmers im Pfarrhaus müssen neue Arbeitsplätze im Annexbau geschaffen werden. Bei einem Umbau sollen die verschärften Bestimmungen zu Brandschutz, Erdbebensicherheit und hindernisfreiem Zugang erfüllt werden. Das alles kostet. Als Gegenleistung garantieren uns diese Massnahmen den Saal weiterhin für 300 Personen freizugeben. Zudem kann mit der neuen Küche auch in den nächsten Jahren gemeinschaftlich für unterschiedliche Anlässe gekocht werden. Mit der Sanierung des Gebäudes leisten wir unseren Beitrag zum Klimaschutz. Der Umbau ermöglicht uns interne Abläufe zu vereinfachen, genügend Arbeitsraum und eine einladende, familienfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Dank einer verantwortungsvollen Sanierung und einem gut durchdachten Umbau schafft unsere Kirchgemeinde auch in Zukunft Räume und Möglichkeiten für Veranstaltungen unterschiedlicher Vereine und Gruppen in Oberwinterthur.

 
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